Willkommen beim FC Ingenbohl

Geschätzte Fussballfreunde,

NEWS zum FC Ingenbohl:

Nach 4 ½ jährigem bestehen, haben wir in der Gemeinde Brunnen 2 Trainings in der Halle bekommen, jeweils Montag und Mittwoch. Dank dem Einsatz von der IBS Brunnen und dem Gemeinderat Brunnen, konnte mit der Halle Theresianium eine weitere Halle für alle Brunner Sportvereine zur Verfügung gestellt werden.  Obligatorischer Trainingsstart für alle Spieler vom FC Ingenbohl ist am Montag 30.1.2012 in der Turnhalle Theresianium Brunnen. Neu wird Tomo Gavric Coach und somit Trainer Wisel unterstützen.

 

Der FC Ingenbohl wird am 15. & 16.2.2012 an der Fasnacht in Brunnen ein Barzelt und einen grossen Grill stellen. Wir können noch freiwillige Helfer gebrauchen, meldet Euch bitte bei Michi Gavric oder Gabriela Iale.

GRATULATION 3. Liga Qualifikation !
Wir möchten an dieser Stelle ganz herzlich unserem Spieler und Schiedsrichter Ivan Geisser zur 3. Liga Schiedsrichterqualifikation gratulieren. Seine Schiedsrichter Einsätze können auf der IFV Homepage entnommen werden, für alle die gerne mal an einem 3. Liga Spiel unterstützen möchten.

Bericht NZZ am Sonntag 13.11.2011

von Fabian Fellmann

"Ein Fussballspiel ohne Gewinner"

Goal

 Im malerischen Brunnen am Vierwaldstättersee tobt ein Rechtsstreit um die öffentliche Fussballanlage. Mit Anzeigen und Beschwerden bekämpfen sich zwei Fussballklubs.

Bis vor Bundesgericht hat der Streit zwischen dem FC Brunnen und dem FC Ingenbohl geführt. Um Tore und Tabellenplätze ging es nie: Der FC Ingenbohl will zweimal pro Woche auf den öffentlichen Fussballplätzen trainieren und das Garderobengebäude mitbenutzen. Der FC Brunnen wehrt sich dagegen: Die Garderobe sei sein Eigentum. Fussballerisch braucht er sich mit seinen 17 Mannschaften nicht zu fürchten. Der FC Ingenbohl hat nur ein Team, auf dem letzten Platz der 5. Liga. Juristisch hingegen hat der Kleine die Oberhand: Die kantonalen Richter gaben dem FC Ingenbohl recht, das Bundesgericht trat auf die Beschwerde des FC Brunnen nicht ein.Beide Klubs stammen aus derselben Gemeinde: Ingenbohl, bestehend aus dem gleichnamigen Ort und Brunnen, mit knapp 8500 Einwohnern «zu klein für zwei Fussballklubs», wie Gemeindepräsident Albert Auf der Maur sagt. Lange gab es auch nur den FC Brunnen. Bis zu jener Generalversammlung 2007, als die Junioren den Präsidenten vergeblich stürzen wollten. Die anschliessende Beizentour endete mit der Idee eines eigenen Vereins.Das Unheil nahm seinen Lauf. Einer Strafanzeige wegen Veruntreuung folgte eine wegen übler Nachrede. Der FC Brunnen forderte 40 000 Franken Ausbildungsentschädigung für die Abtrünnigen und erreichte, dass die Neuen nicht auf dem gemeindeeigenen Fussballplatz spielen durften. Sie fanden Ersatz auf der Wiese eines Bauern, wo sie ab und zu zwischen Kuhfladen trainieren mussten. Die Freude war von kurzer Dauer. Die Gegner brachten das Amt für Raumentwicklung ins Spiel: Fussball ist auf Agrarland nicht zonenkonform. «Im Dorf sagten mir einige Leute nicht mehr Grüezi», erzählt Gabriela Iale, die heutige Präsidentin. In der Guggenmusik gab es Misstöne, weil der FC Ingenbohl als Sponsor auftrat, obwohl mehrere Musiker zum FC Brunnen gehören.Mittlerweile geht es «um die juristische Klärung einer Frage von Bedeutung für fast alle Vereine in diesem Land», wie Othmar Steiner sagt, heute Präsident des traditionsreichen FC Brunnen. Das Garderobengebäude und einer der drei Fussballplätze seien Vereinsvermögen. «Wir haben viel Fronarbeit und Geld investiert. Also wollen wir mitbestimmen, wer die Gebäude benutzen darf», sagt Steiner. Die Richter sehen das anders, weil Bau und Unterhalt massgeblich von der Gemeinde finanziert sind. Laut dem Gemeindepräsidenten erarbeitet nun eine Kommission eine Lösung – unter der Führung eines Gemeinderats, der im Gönnerklub des FC Brunnen ist.Ob die Posse bald ihr Ende findet, ist fraglich. Der FC Brunnen schliesst einen zweiten Gang vor Bundesgericht nicht aus. Fest stehen nur die Verlierer: Dem FC Brunnen fehlt eine Gruppe A-Junioren, der FC Ingenbohl hinkt sportlich. «Meine Fussballkarriere hat gelitten», sagt Ingenbohl-Captain Dragan Gavric nachdenklich. «Aber wir haben unseren eigenen Verein !»

Dragi

Bild: Ingenbohl-Captain Dragan Gavric

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Leserbrief Bote 17.10.2011 

"Es fliessen auch Steuergelder"

(Zur Kontroverse FC Brunnen/ FC Ingenbohl)

Dem FC Ingenbohl wurde vom Schwyzer Regierungsrat sowie vom Verwaltungsgericht Folgendes zugesprochen. Austragung der Heimspiele für eine Mannschaft (zehn Spiele pro Saison/Jahr) sowie zwei Trainingseinheiten à 90 Minuten pro Woche auf der gemeindeeigenen Sportanlage. Ebenfalls muss sich der FC Ingenbohl anteilmässig an den Kosten beteiligen.

Seit der Gründung des FC Ingenbohl im Jahr 2007 bis jetzt sind etwa 700 000 Franken Steuergelder für den Spielbetrieb des FC Brunnen vom Steuerzahler aufgewendet worden (Aufwand Sportplatz Schoeller-Meyer, siehe Gemeinderechnungen 2007 bis 2010). Dazu kommen noch die Beiträge für private Investitionen an den FC Brunnen (Kunstrasen) sowie sämtliche Sanierungsarbeiten, die ja nicht im Detail in der Gemeinderechnung aufgeführt sind.

Den Weiterzug des Verwaltungsgerichtsentscheides ans Bundesgericht begründet der FC Brunnen im «Boten der Urschweiz» vom 14. Oktober wie folgt: «Wenn der angefochtene Verwaltungsgerichtsentscheid Schule machen würde, hiesse das für alle ‹Frondienstler› und Sponsoren, dass sie Frondienst und finanzielle Mittel für die Katze beziehungsweise für die Öffentlichkeit, nicht aber für ihren Verein geleistet hätten.»

Der FC Ingenbohl weist nochmals darauf hin, dass die Sportanlage Schoeller-Meyer in den letzten vier Jahren mit öffentlichen Mitteln (zirka 700 000 Franken Steuergelder) mitfinanziert wurde. Lieber beginnt man nicht hochzurechnen, wie viele Steuergelder seit der Gründung im Jahr 1931 für den Spielbetrieb des FC Brunnen vom Steuerzahler aufgewendet wurden. Anscheinend bekommt der FC Brunnen zu viel Geld vom Steuerzahler, um den Entscheid des Verwaltungsgerichts vor das Bundesgericht ziehen zu können.

Der FC Ingenbohl verlangt vom FC Brunnen und vom Gemeinderat Ingenbohl-Brunnen wirklich nicht viel, nur die Austragung eines Heimspiels und zwei Trainingseinheiten à 90 Minuten auf der gemeindeeigenen Sportanlage.

Liebe Mitbürgerinnen, Bürger und Steuerzahler, ist das wirklich einen Weiterzug ans Bundesgericht wert? Bitte, denken Sie in Zukunft daran, wenn Sie als Steuerzahler über weitere Investitionen für die Sportanlage Schoeller-Meyer abstimmen werden.

Zitat FC Brunnen: «Nach Ansicht des Vorstandes des FC Brunnen geht es nicht an, dass Mitglieder von Vereinen Fronarbeit leisten oder erhebliche finanzielle Aufwendungen erbringen und die öffentliche Hand davon profitieren kann.»

Gemäss diesem Zitat hat die öffentliche Hand der Steuerzahler nur zu zahlen, aber nichts zu sagen. Neue Investitionen für die gemeindeeigene Sportanlage Schoeller-Meyer kommen bestimmt auf die öffentliche Hand zu. Diese sollten aber in Zukunft nicht nur einem Verein, dem FC Brunnen, dienen. Wir vom FC Ingenbohl sind deshalb zuversichtlich, dass das Bundesgericht den Entscheid des Verwaltungsgerichts bestätigt.

Spiko Präsident, FC Ingenbohl Joe Geisser, Brunnen

 

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